Ifo-Institut fordert weitere Reformen
Das renommierte Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (IFO) mahnt zu weiteren Reformen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.
In einer jetzt veröffentlichten Studie für das Bundesfinanzministerium fordert das Ifo-Institut weitere Einschnitte bei den Leistungen der Krankenkassen und Reformen in den sozialen Sicherungssystemen. Ansonsten riskiere Deutschland seine Wirtschaftskraft, heißt es in der Studie.
Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung müsse vor allem effizienter und teilweise privatisiert werden. Fragen der Finanzierung Stichwort: Bürgerversicherung oder Kopfpauschale sind demgegenüber zweitrangig, betonte der Ifo-Arbeitsmarkt- und Sozialexperte, Dr. Martin Werding, laut Spiegel Online.
Ohne weitere Veränderungen droht Deutschland dem Ifo-Institut zufolge der wirtschaftliche Kollaps: Bis 2050 könnte sich die Staatsverschuldung in etwa verdreifachen, oder die Sozialbeiträge stiegen auf 46 bis 49 Prozent.
