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Sommer - Sonne - Sonnenschäden
Endlich Sommer: Die Sonne regt die Freisetzung einer Reihe von Glückshormonen an: wir fühlen uns energiegeladen und putzmunter. Dass die Sonne auch negative Wirkungen hat, ist bekannt. Doch viele Menschen nehmen die Warnhinweise auf die leichte Schulter. Und so werden die schönsten Wochen im Jahr häufig zu einer brandgefährlichen Angelegenheit!
Der Brand auf unserer Haut
Die Wirkung der Sonne auf unsere Haut hängt von der Intensität der UV-Strahlung ab. Überschreitet die Bestrahlung einen gewissen Grenzwert, treten akute Schäden auf: der Sonnenbrand. Die Durchblutung in den betroffenen Hautregionen wird erhöht, es kommt zur Schwellung der bestrahlten Haut mit Juckreiz und Schmerzen. Bilden sich Blasen, liegt bereits eine Verbrennung zweiten Grades vor.
Einige Zellschäden kann unsere Haut noch ausgleichen. Wenn man sich aber zu oft und bedenkenlos der Sonne aussetzt, treten gefährliche Spätfolgen auf. Das gilt für hell- und dunkelhäutige Menschen gleichermaßen. Wie lange man sich, ohne Schaden zu nehmen, in der Sonne aufhalten kann, hängt vom Hauttyp ab.
Gefährliche Strahlen
In der Oberhaut schwächen die UV-Strahlen die Abwehrkraft der Immunzellen. Die Folge: Allergien und Herpesinfektionen. Zudem erhöhen die Strahlen das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Die meisten Hautkrebsarten entstehen auf chronisch lichtgeschädigter Haut. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Haut mehr als 50 große und ungewöhnlich gefärbte Muttermale aufweist. Sie sollten regelmäßig die Leberflecke untersuchen und nach der ABCD-Regel beurteilen:
Die ABCD-Regel
- A wie Asymmetrie: Ist das Mal nicht mehr rund oder oval?
- B wie Begrenzung: Ist das Mal nicht mehr scharf begrenzt?
- C wie Colour (Farbe): Verändert sich die Farbe?
- D wie Durchmesser: Ist das Mal größer als 5 mm, juckt oder blutet es?
Zudem sollten die Male vom Arzt beobachtet und regelmäßig untersucht werden. Idealerweise sollten sie fotografiert werden, um den aktuellen Befund mit den Voruntersuchungen vergleichen zu können. Eine solche Hautkrebsvorsorge müssen gesetzlich Krankenversicherte im Regelfall aus eigener Tasche zahlen. In den Vollversicherungs-Tarifen der Central ist diese Leistung enthalten.
Die Haut vergisst nichts!
Ob gebräunte Haut tatsächlich ein Zeichen für Gesundheit ist, wie im Volksmund angenommen wird, ist also fraglich. Zumal sich die Lust auf ständige Bräune im Alter rächen kann: Das UV-Licht dringt bis tief in die tieferen Hautschichten vor und schädigt hier das Bindegewebe. Die Folge: vorzeitige Hautalterung, Pigmentflecken und unschöne Falten.
Nicht mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr
Hautärzte empfehlen nicht mehr als 50 Sonnebäder im Jahr Solariumsbesuche inbegriffen. Vor allem in der Mittagszeit sollte man das Sonnenbad unterbrechen, dann ist die Strahlung besonders aggressiv. Ein ausreichender Sonnenschutz mit UVA- und UVB-Schutz sollte dabei selbstverständlich sein. Wer diese Empfehlungen berücksichtigt und die Sonne maßvoll genießt, für den werden dann auch die Urlaubstage zu einem unbeschwerten Vergnügen.
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