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Beikost – der erste Brei
Allgemeines
Muttermilch (bzw. Ersatzmilch ) ist im ersten Lebenshalbjahr die beste Ernährung für den Säugling. Frühestens nach dem vierten, jedoch spätestens ab dem siebten Monat sollten Sie nach und nach die sogenannte Beikost einführen zunächst einmal in Form des ersten Breis (Breikost).
Für die Zusammensetzung des ersten Breis beim Beikoststart gibt es keine Richtlinien. Erst einmal kommt es jetzt darauf an, dass Ihr Kind gewissermaßen begreift, Nahrung nicht nur durch Saugen aufzunehmen, sondern von nun an auch durch In-den-Mund-nehmen und Herunterschlucken. Dabei handelt es sich um zwei sehr unterschiedliche Bewegungsabläufe.
Bei vielen Kindern fällt das Interesse an Beikost damit zusammen, dass die ersten Zähne durchbrechen. Sie sabbern nun besonders viel und nehmen vermehrt Dinge in den Mund, um daran zu lutschen und darauf herumzukauen.
Neben den verschiedenen Breimahlzeiten bieten Sie Ihrem Kind nach und nach verschiedene Snacks und Fingerfood als Beikost an. Geben Sie ihm außerdem vermehrt Wasser oder Kräuter- und Früchtetees, da es mehr trinken muss, wenn die Milchmahlzeiten zunehmend durch Brei ersetzt werden.
Die Beikost wird in den Essensplan Ihres Kindes in kleinen Schritten eingeführt. So können Sie Ihr Kind beobachten und sehen, ob es die einzelnen Zutaten der Beikost verträgt. Dies ist besonders wichtig für die Ernährung allergiegefährdeter Kinder, kann Ihnen aber auch helfen zu erkennen, ob Ihrem Kind ein Lebensmittel nicht schmeckt.
Zum Ende des ersten Lebensjahres sieht der Speiseplan Ihres Kindes etwa so aus:
- morgens eine Milchmahlzeit
- mittags ein Gemüse-Kartoffel-(Fleisch-)Brei
- nachmittags ein Getreide-Obst-Brei
- abends ein Milch-Getreide-Brei
- nachts wird nach Bedarf gestillt bzw. die Flasche gegeben
Die Begriffe Beikost und Breikost geraten häufig durcheinander. Die Breikost ist teil der Beikost, nämlich die Phase, wo Ihr Kind lediglich Breie bekommt. Die gesamte Beikost aber umfasst neben den Breien auch erstes Fingerfood, weiches Obst und andere.
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