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Salmonellose (Salmonellen-Enteritis)
Überblick
Eine Salmonellose (Salmonellen-Enteritis) ist eine durch Salmonellen verursachte Magen-Darm-Entzündung, die zu Brechdurchfall führt. Die Ansteckung erfolgt über den Mund hauptsächlich durch mit Salmonellen verseuchte Lebensmittel.
Salmonellen sind Bakterien , die vornehmlich in Tieren vorkommen. Sie können sich aber auch im Menschen vermehren. Viele Variationen der Salmonellen lösen beim Menschen Erkrankungen aus. Neben der Salmonellose, bei der die Infektion auf den Darmtrakt beschränkt ist ( Enteritis = Darmentzündung), sind Salmonellen auch für die schweren Allgemeininfektionen Typhus und Paratyphus verantwortlich. Bei allen Salmonelleninfektionen besteht eine Meldepflicht.
Die Salmonellose kann einzeln, gehäuft (z.B. in Familien) oder als größerer Ausbruch auftreten. Oft sind ganze Kindergärten oder Altenheime von einer Salmonelleninfektion betroffen. Meistens verursacht eine Lebensmittelvergiftung infolge von mangelnder Hygiene oder falscher Zubereitung eine solche Häufung von Salmonellose. Die Salmonellose ist vor allem mit Durchfall , Bauchschmerzen , Erbrechen , Fieber und Kopfschmerzen verbunden.
Die Diagnose der Salmonellose erfolgt durch den Erregernachweis: Die Salmonellen sind in Stuhlproben , Rektalabstrichen und Erbrochenem nachweisbar. Die Behandlung der Salmonellose zielt vor allem darauf ab, den Verlust von Flüssigkeit und Mineralien auszugleichen; nur bei schwerem Verlauf kommen Antibiotika zum Einsatz.
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