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Schuppenflechte (Psoriasis)
Überblick
Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine häufig auftretende gutartige Hauterkrankung. Typische Merkmale sind scharf begrenzte, rote, erhabene, mit silberweißen Schuppen bedeckte Hautstellen, die teilweise jucken. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten. Männer und Frauen sind zu gleichen Teilen betroffen.
Oft entstehen bei der Psoriasis nur einzelne Hautveränderungen (sog. Herde) an den Streckseiten von Ellenbogen und Knien. Teilweise breitet sich die Schuppenflechte aber auch auf den gesamten Körper aus. Außer der Haut können Schleimhäute, Gelenke und Nägel zusätzlich erkranken. Die Beschwerden schwanken in ihrer Stärke.
Schuppenflechte ist nicht ansteckend. Die Hautzeichen selbst werden ausgelöst von einem fehlgesteuerten Angriff des Immunsystems (Autoimmunreaktion) gegen Zellen der Oberhaut (Keratinozyten), die sich als Reaktion darauf besonders stark vermehren. In der Folge verdickt sich die Haut an den betroffenen Stellen und schuppt.
Die geeignete Auswahl der Behandlung hängt von der jeweiligen Situation ab und bedarf oft der Kombination verschiedener Medikamente. Es gibt eine Vielzahl von Präparaten und Therapieformen, welche die Beschwerden bessern und auch zu einer vorübergehenden Beschwerdefreiheit führen können. Eine Heilung ist jedoch derzeit nicht möglich. Unterstützend zu jeglicher Therapie gehört eine regelmäßige, sorgfältige und individuell abgestimmte Hautpflege.
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