Weitere Artikel: R-S
Schwindel (Vertigo)
Überblick
Schwindel (Vertigo) führt dazu, dass die räumliche Orientierung oder das Gleichgewicht unangenehm gestört ist. Dabei scheint es den Betroffenen, als würde der eigene Körper beziehungsweise der umgebende Raum sich drehen und schwanken. Die Ursachen sind vielfältig und können durchaus harmlos sein.
Schwindel ist keine eigenständige Erkrankung, sondern neben Kopfschmerzen das häufigste Symptom von Erkrankungen des Nervensystems. Daneben führt in manchen Fällen eine mangelnde Sauerstoffversorgung oder niedriger Blutdruck zu Schwindelattacken.
Schwindel kann mit einer gestörten Funktion der Augenmuskulatur (Nystagmus, "Augenzittern"), Fallneigung sowie Übelkeit und Erbrechen einhergehen. Diese Symptome können sowohl vorübergehend (episodisch) als auch andauernd (chronisch) auftreten. Die Ursachen für Schwindel sind vielfältig: Er entsteht entweder durch eine ungewohnte Sinnesreizung (wie bei der Reisekrankheit und dem Höhenschwindel) oder sekundär (zum Beispiel infolge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder durch eine krankhaft gestörte Funktion eines Sinnesorgans beziehungsweise einer bestimmten Gehirn struktur). Auch durch seelische Vorgänge bedingte oder durch Arzneimittel verursachte Formen von Schwindel sind bekannt.
Neben der Therapie der Grunderkrankung umfasst die Behandlung von Schwindel medikamentöse und operative Maßnahmen. Krankengymnastische Methoden können zudem den Gleichgewichtssinn der Betroffenen verbessern.
© www.onmeda.de - Das Gesundheitsportal - Das Informationsangebot auf dieser Seite dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss.
