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Impfungen und Impfempfehlungen
Allgemeines
Impfungen schützen eine Person vor bestimmten Infektionskrankheiten . Aber nicht nur für den Einzelnen, auch für die Allgemeinheit sind Impfungen wichtig. Je mehr Menschen sich gegen eine Erkrankung impfen lassen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einzelne Krankheitserreger regional eindämmen und schließlich auch weltweit ausrotten kann.
Voraussetzung für dieses Vorhaben ist eine große Anzahl geimpfter Personen die sogenannte Impfquote muss hoch genug sein. Sobald ausreichend viele Menschen geimpft sind, reißt eine Infektionskette ab und die Krankheit kann sich nicht weiter ausbreiten. Wird eine Infektionskrankheit nur zwischen Menschen übertragen, kann sie durch Impfungen sogar nahezu ausgerottet werden, wie das bei den Pocken bereits der Fall ist. Möglich wäre dies auch bei den Masern , der Kinderlähmung (Polio) und auch bei Hepatitis B . Mehr als jeder dritte Mensch hat sich bereits einmal mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert.
| Durch Impfungen schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch nicht-geimpfte Menschen, da sich ein Erreger nicht mehr so schnell verbreiten kann. |
Impfungen sind in Deutschland keine Pflicht mehr, wie dies früher zum Beispiel bei der Pockenschutzimpfung der Fall war. Jedoch geben die obersten Gesundheitsbehörden der Bundesländer Impfempfehlungen heraus. Eine wichtige Folge hiervon ist, dass der Staat bei auftretenden Impfschäden solcher Impfungen in Haftung tritt. Eine entscheidende Rolle bei diesen Impfempfehlungen hat die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin inne. Sie überarbeitet die Impfempfehlungen regelmäßig und veröffentlicht sie; alle Bundesländer stützen sich bei ihren Empfehlungen darauf. So kann man der Bevölkerung den bestmöglichen Schutz vor Infektionskrankheiten wie etwa Masern, Keuchhusten oder Grippe (Influenza) bieten.
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