Weitere Artikel: Ernährung für Babys & Kinder
Übergangsphase
Entwöhnen
Die optimale Ernährung von Säuglingen ist gewährleistet, wenn sie mindestens vier bis sechs Monate lang gestillt werden. Danach fangen die meisten Mütter an, ihr Kind abzustillen. Einige Frauen stillen jedoch noch während des zweiten Lebensjahrs der richtige Zeitpunkt zum Abstillen ist dann gekommen, wenn es Mutter oder Kind keine Freude mehr macht. Flaschennahrung sollte etwa ab dem sechsten Monat nach und nach durch Beikost ersetzt werden.
Damit die Umstellung sowohl der Mutter als auch dem Kind leichter fällt, empfiehlt es sich, schrittweise abzustillen beziehungsweise das Kind von der Flaschenmilch zu entwöhnen. Bewährt hat sich, mit dem Ersatz einer der etwa fünf täglichen Milchmahlzeiten zu beginnen, wenn das Kind etwa sechs Monate alt ist, um dann alle ein, zwei, drei oder vier Wochen eine weitere Brei- beziehungsweise Milch- oder Brotmahlzeit einzuführen.
Bis sich das Baby an die Beikost gewöhnt hat, sollten jedoch die Milchmahlzeiten zunächst unverändert beibehalten werden. Erst wenn das Kind etwa mit dem Mittagsbrei eine vollwertige Mahlzeit annimmt, kann eine Milchmahlzeit ersetzt werden.
Ebenfalls bewährt hat sich beim Abstillen, mit dem Ersatz jener Brustmahlzeit zu beginnen, bei der die Mutterbrust bislang am wenigsten Milch hergegeben hat beziehungsweise das Kind nie besonders hungrig war. Verlangt das Kind nämlich allzu gierig nach der gewohnten Brust, sinken die Chancen, dass seine Neugierde auf das neue Essen die Oberhand gewinnt.
- Beikost: Erster Brei
- Selbstständig essen & trinken: Das kann ich selber!
- Gesunde Snacks: Knabbern zwischendurch
- Verbotene Lebensmittel: Nichts fürs erste Jahr
© www.onmeda.de - Das Gesundheitsportal - Das Informationsangebot auf dieser Seite dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss.
