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22.12.2009 Fette und Öle
Überblick
Bei einer gesunden Ernährung spielen Fette und Öle mengenmäßig gesehen nur eine geringe Rolle. Dennoch sind sie sehr wichtig. Denn Fette und Öle liefern neben ungesättigten Fettsäuren viel Vitamin E. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass der Körper die Vitamine E , D , K und A aufnehmen kann.
Doch welche Fette und Öle sind nun gesund? Grundsätzlich sollte man beim Kauf von Fetten und Ölen auf den Anteil der ungesättigten Fettsäuren achten. Denn je mehr ungesättigte Fettsäuren in einem Öl oder Fett enthalten sind, desto stärker ist die gesundheitsfördernde Wirkung des jeweiligen Öls.
Aus diesem Grund sind besonders pflanzliche Öle und Fette zu empfehlen. Sie haben einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren als tierische Fette das Fett in Wurst und Fleischwaren enthält einen höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren. Und gesättigte Fettsäuren können sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken.
Pflanzliche Fette und Öle bevorzugen
Deswegen ist es empfehlenswert, beispielsweise beim Kochen und Braten auf Butter oder Schmalz zu verzichten und stattdessen Pflanzenöle zu benutzen:
Raps-, Erdnuss-, Walnuss-, Lein- und Sojaöl wirken dabei positiv auf den Cholesterinspiegel und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen .
Weizenkeim-, Sonnenblumen-, Maiskeim- oder Kürbiskernöl enthalten einen hohen Gehalt an Vitamin E, das ebenfalls dazu beiträgt, Herz und Kreislauf vor Krankheiten zu schützen.
Insgesamt sollte der tägliche Anteil an Fetten und Ölen nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen. Bei der Berechnung sollte man besonders auf sogenannte versteckte Fette achten. Sie finden sich meist in Wurstwaren, Milchprodukten, Backwaren sowie in Fast Food und Fertiggerichten.
Generell gilt: 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag reichen aus , um den Körper mit den notwendigen Inhaltsstoffen zu versorgen.
Lesen Sie im nächsten Teil der Serie Gesunde Ernährung Wissenswertes zum Thema Versteckte Fette .
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