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Weitere Artikel: Gesunde Ernährung

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05.01.2010 Probiotika und Präbiotika

Überblick

Immer häufiger hört man im Zusammenhang mit Lebensmitteln die Begriffe Probiotika und Präbiotika. Probiotische Lebensmittel laufen einem im Supermarkt überall über den Weg. Doch was versteht man eigentlich darunter?

Probiotika sind Lebensmittel, die bestimmte Mikroorganismen enthalten, welche die Gesundheit fördern sollen, indem sie sich im menschlichen Darm ansiedeln und vermehren. Als Präbiotika bezeichnet man Lebensmittel-Bestandteile, die zwar unverdaulich sind, jedoch das Wachstum probiotischer Mikroorganismen im Darm fördern.

Probiotika

Bei probiotischen Lebensmitteln handelt es sich in der Regel um Milchprodukte, aber auch Wurstwaren oder Müslis, denen spezielle Kulturen beigesetzt wurden, wie zum Beispiel bestimmte Hefen, Bifidusbakterien oder Lactobazillen. Die möglichen gesundheitsfördernden Effekte probiotischer Kulturen sind allerdings nur dann über eine längere Zeit gewährleistet, wenn die Kulturen kontinuierlich mit der Nahrung zugeführt werden. Sobald man keine Probiotika mehr zu sich nimmt, sinkt auch die Zahl der probiotischen Bakterien im Darm wieder ab. Probiotika sollen das Immunsystem stärken, Krebs vorbeugen und angeblich den Cholesterinspiegel senken. Wissenschaftlich erwiesen ist bis heute nur, dass sie die Dauer von Durchfällen verkürzen und zu einer besseren Verwertung von Laktose führen.

Präbiotika

Präbiotische Lebensmittelanteile sind in der Regel Ballaststoffe , wie zum Beispiel das Oligosaccharid Oligofruktose. Sie werden probiotischen Nahrungsmitteln häufig extra zugesetzt, um die probiotischen Kulturen in ihrem Wachstum zu fördern. Präbiotische Bestandteile kommen auch natürlich in Lebensmitteln vor, so etwa in Milch, Joghurt , Spargel, Knoblauch, Zwiebeln oder Chicorée.

Lesen Sie heute in einer Woche Wissenswertes zum Thema Sekundäre Pflanzenstoffe . Vergangene Tipps dieser Themenserie finden Sie hier: Gesunde Ernährung .

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