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Altbewährte Hausmittel auf einen Blick

Großmutter wusste bereits, was amerikanische Forscher jetzt bestätigen: Die frisch zubereitete Hühnersuppe besitzt tatsächlich eine antibakterielle und lindernde Wirkung. So weist eine Studie des „Medical Centers der Universität Nebraska“ an menschlichen Zellen nach, dass Hühnersuppe Entzündungsprozesse im Nasen-/Hals-Bereich positiv beeinflussen kann. Hier finden Sie ein Rezept zur Zubereitung einer wohltuenden Hühnersuppe (32 KB) sowie weitere Hausmittel, die das Wohlbefinden steigern und beispielsweise grippale Infekte bekämpfen können.

KrankheitsbildHausmittelWirkungHandhabung
FieberEssigEssig wirkt fiebersenkend.Stofftücher in den mit Wasser verdünnten Essig tauchen, um die Waden wickeln und mit zweitem Handtuch abdecken – wenn inneres Tuch nicht mehr kühlt, wechseln.
Ingwer
Holunder-, Kamillen- und Lindenblüte
Schweißtreibende Mittel (Diophoretika): steigern Abwehrkräfte und senken Körpertemperatur.Ingwer in Scheiben schneiden und mit heißem Wasser aufbrühen, ebenso Holunder-, Kamillen- und Lindenblüten – Tee mehrmals am Tag trinken.
HustenQuark
Kartoffel
Zitrone

Wickel führen dem Körper Wärme zu, transportieren Heilsubstanzen über Haut und Atemwege zu den geschwollenen und entzündeten Organen.

Achtung: Zitrone kann allergische Hautausschläge auslösen.

Quarkwickel:
Quark messerrückendick auf ein Tuch streichen, auf Brust und Rücken legen und mit einem Wollschal umwickeln – über Nacht einwirken lassen.


Kartoffelwickel:
Kartoffeln kochen, zerstampfen und auf ein Tuch legen, etwas auskühlen lassen, auf Brust sowie Rücken legen und mit einem Wollschal umwickeln – eine Stunde einwirken lassen.


Kalte Zitronenwickel:
Handtuch in reinen Zitronensaft tauchen und auf die Brust legen, mit zweitem Handtuch umwickeln – bis zu zwei Stunden einwirken lassen.

Zitrone
Zwiebel
Natürlicher Hustensaft stärkt die Immunabwehr und zieht Entzündungen aus dem Körper.

Mehrere Zitronen schälen, in Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit viel Zucker verrühren. Die Mischung einen Tag ziehen lassen – dreimal täglich einen Esslöffel nehmen.

100 g gehackte Zwiebeln und Kandiszucker kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Saft abgießen und im Kühlschrank aufbewahren – dreimal täglich einen Esslöffel nehmen.

SchnupfenSalz
Kamillenblüten
Ätherische Öle (z.B. Pfefferminzöl)
Salz und Öl wirken desinfizierend und schleimlösend, Kamille desinfiziert und hemmt Entzündungen.Kochendes Wasser zusammen mit Salz, Kamillenblüten oder Öl in einen Topf geben, Gesicht über den Topf halten und Kopf mit einem Handtuch überdecken – zehn Minuten durch die Nase tief ein- und ausatmen.
Ohren-
entzündung
ZwiebelZwiebeldämpfe wirken entzündungshemmend und antibakteriell.Klein gehackte und erwärmte Zwiebel in ein Tuch wickeln und auf die Ohren legen.
Hals-
schmerzen
Quark
Kartoffeln
Lehm (Heilerde mit Wasser)
Wickel führen dem Körper Wärme zu, transportieren Heilsubstanzen über Haut und Atemwege zu den geschwollenen und entzündeten Atemwegen.

Quark-, Kartoffel- oder Lehmwickel um den Hals legen und mit einem Wollschal umwickeln (siehe Husten).

Lehmwickel:
Zwei bis drei Esslöffel Heilerde (Apotheke, Drogerie) mit etwas Wasser zu einem Brei verrühren, auf ein Tuch streichen, um den Hals legen und mit einem Wollschal umwickeln – Tuch abnehmen, wenn Heilerde getrocknet ist.

Magen-, Darmerkrankung
Erkältung
Migräne
Kopfschmerzen
Menstruations-beschwerden
IngwerIngwer-Tee wirkt bakterientötend und Ingwer-Scharfstoff Gingerol schmerzhemmend und fördert gleichzeitig die Darmfunktion und lindert den Brechreiz.Etwas Ingwer in Scheiben schneiden und mit heißem Wasser aufbrühen: Ingwer-Tee – mehrmals am Tag trinken.
DurchfallBrombeerenBlätter enthalten Gerbstoffe, ätherische Öle, organische Säuren und Flavonoide – wirken entzündungshemmend und hemmen Bakterienwachstum.Ein Teelöffel Blätter in 200 ml kochendes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen – ein- bis dreimal täglich.
Verschiedene
Viren- und Bakterien-
erkrankungen
Thymian
Knoblauch
Salbei
Johanniskraut
Efeu
Natürliches Antibiotika: Tötet Bakterien ab, hemmt das Wachstum der Erreger, wirkt entzündungshemmend und krampflösend. Manche stärken zusätzlich das Immunsystem.Als ätherische Öle, Salben, Tabletten, Tropfen oder Gels erhältlich.
RheumaHonig
Zwiebel
Meersalz

Honig wirkt entzündungshemmend.

Zwiebeln haben eine antibiotische Wirkung und lindern Entzündungen.

Meersalz sorgt für eine kurzfristige Linderung der Schmerzen.

Abends ein bis zwei Esslöffel Honig über dem Wasserbad erwärmen und den flüssigen Honig auf die entsprechende Körperstelle bzw. Gelenke auftragen, mit einem dünnen Tuch umwickeln – über Nacht einwirken lassen.

Zwiebelwickel:
Zwei bis drei Zwiebeln würfeln, in ein dünnes Tuch einschlagen und ausquetschen. Der so entstandene Saft kann direkt auf der Haut eingerieben werden.

Meersalzwickel:
Vier Esslöffel Bademeersalz auf einen Liter heißes Wasser geben, breite Mullbinden darin tränken und damit die entsprechende Körperstelle bzw. Gelenke umwickeln – mindestens 30 Minuten warm zugedeckt ruhen.

BrennnesselEnthält Caffeoyläpfelsäure und ungesättigten Fettsäuren, besitzt antientzündliche Eigenschaften.Drei bis vier Teelöffel Brennnesselkraut oder -blätter mit 150 ml heißem Wasser aufbrühen – Tee sechs Wochen trinken.
Haut-
entzündung
Heilerde
Sauermolke (besonders bei Ekzemen)
Heilerde und Molke hemmen die Entzündung.

Eine Handvoll Heilerde mit etwas Wasser zu einem kalten Brei anrühren, auf die Haut auftragen, nach 15 Minuten abwaschen – drei- bis viermal täglich.

Molke auf die Haut auftragen.

Schwellungen (Verletzungen)AnanasEnzymgemisch Bromelain besitzt eine abschwellende, entzündungs-hemmende Wirkung.Verzehr einer halben Ananas pro Tag nach einer Verletzung.

Wichtige Hinweise:
Bitte beachten Sie, dass alle Hausmittel bei Erkrankungen unterstützende Maßnahmen sind und einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die aufgeführten pflanzlichen Naturheilmittel können in Einzelfällen zu Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien führen. Bei den ersten Anzeichen sofort einen Arzt konsultieren. Zudem sollten Hausmittel bei Säuglingen und Kindern nur nach Rücksprache mit einem Kinderarzt angewendet werden.

Das Informationsangebot auf dieser Seite dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss.

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