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12.01.2010 Sekundäre Pflanzenstoffe
Bei sekundären Pflanzenstoffen handelt es sich um Substanzen, die ausschließlich von Pflanzen hergestellt werden. Diese Substanzen sind chemisch sehr verschiedenartig und haben zahlreiche Funktionen für die Pflanzen. Experten schätzen, dass es bis zu 100.000 unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe gibt.
Während sich einige sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel das in gekeimten Kartoffelknollen vorkommende Solanin, auf den Menschen giftig auswirken, schreibt man einigen anderen sekundären Pflanzenstoffen eine gesundheitsfördernde Wirkung zu oder hat diese bereits in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
Krebsvorbeugend und cholesterinsenkend
Saponine kommen vor allem in Hülsenfrüchten sowie in Soja, Hafer, Spargel und Lakritze vor und haben unter anderem eine krebsvorbeugende, cholesterinsenkende und entzündungshemmende Wirkung. In Zitrusfrüchten wie Orangen, aber auch in Pfefferminze, Fenchel, Kümmel, Aprikosen und Weintrauben finden sich die so genannten Monoterpene. Sie sollen krebsvorbeugend und cholesterinsenkend wirken.
Schutz vor freien Radikalen und mehr
Kreuzblütler wie zum Beispiel Senf, Kresse, Kohlgemüse oder Meerrettich enthalten die so genannten Glucosinolate, die auch den charakteristischen Geschmack dieser Pflanzen ausmachen. Glucosinolate schützen vor freien Radikalen, wirken krebsvorbeugend und senken den Fettgehalt im Blut. Sulfide entstehen aus chemischen Vorstufen, die vor allem in Zwiebelgewächsen wie zum Beispiel Knoblauch vorkommen, im Laufe der Verdauungsvorgänge. Durch ihre antioxidative Wirkung schützen sie vor freien Radikalen. Sulfide beugen der Entstehung von Krebs vor und wirken antimikrobiell. Außerdem wirken Sulfide der Entstehung von Blutgerinnseln (Thrombosen) entgegen und können den Cholesterinspiegel senken.
Lesen Sie im nächsten Teil der Serie Gesunde Ernährung Wissenswertes zum Thema Functional Food.
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