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02.03.2010 Spannungskopfschmerzen vorbeugen
Spannungskopfschmerzen entstehen durch Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter-, Gesichts- und Augenbereich. Wer regelmäßig Sport treibt, kann Spannungskopfschmerzen häufig vorbeugen oder die Dauer und Intensität verringern.
Auslöser, die zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen, sind häufig Stress, Konfliktsituationen, zu wenig Schlaf sowie übermäßiger Zigaretten- oder Alkoholkonsum. Auch eine Überanstrengung der Augen oder Fehlhaltungen können zu einer Verspannung der Nackenmuskulatur führen und so Spannungskopfschmerz auslösen.
Anzeichen für Spannungskopfschmerz
Für den Spannungskopfschmerz ist folgendes Erscheinungsbild typisch:
- Der Schmerz ist drückend bis ziehend, aber nicht pulsierend.
- Der Schmerz ist maximal so stark, dass er alltägliche Verrichtungen allenfalls behindert, aber sie nicht unmöglich macht.
- Der Schmerz verstärkt sich nicht bei körperlichen Aktivitäten.
- Der Schmerz macht sich auf beiden Seiten des Kopfs bemerkbar.
- Es treten weder Übelkeit, Erbrechen noch Lärm- oder Lichtempfindlichkeit auf.
Spannungskopfschmerzen sind in der Regel harmlos. Wenn der Schmerz an mindestens 15 Tagen pro Monat auftritt, spricht man von chronischem Spannungskopfschmerz.
Sportarten
Einseitige körperliche Belastungen können durch regelmäßigen, leichten Ausdauersport ausgeglichen werden. Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sind besonders gut geeignet, um Spannungskopfschmerzen entgegenzuwirken. Empfehlenswert ist, mindestens dreimal in der Woche Sport zu treiben.
Wer viel am Computerbildschirm arbeitet, kann Verspannungen mit kleinen Dehnübungen für die Nackenmuskulatur entgegenwirken.
Aber auch gezielte Entspannung und Methoden zur Stressbewältigung, wie zum Beispiel die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, können dazu beitragen, Spannungskopfschmerzen vorzubeugen.
Lesen Sie im nächsten Teil der Serie Gesund durch Sport Wissenswertes zum Thema Keine Chance für Tennisarm & Co.
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