31.08.2010 Wie wir schlafen
Wie wir schlafen
Schlaf ist die wichtigste Form der Erholung für den Menschen. In der Nacht verarbeitet unser Unterbewusstsein die Geschehnisse des Tages und der Körper erholt sich von den Anstrengungen. Doch was genau passiert eigentlich, wenn wir eingeschlafen sind?
Schlaf ist ein rhythmischer Vorgang. Im Schlaflabor kann man die Hirnströme während des Schlafs durch ein Elektroenzephalogramm ( EEG ) ableiten und als Kurven aufzeichnen. Das Kurvenbild lässt Rückschlüsse auf die Schlaftiefe und die jeweilige Schlafphase zu. Insgesamt unterscheiden Schlafforscher zwischen drei Phasen . Die erste Phase ist die Liegezeit : Sie erstreckt sich vom Zeitpunkt des sich Zubettlegens bis hin zum endgültigen Einschlafen.
Phase 2 die Leicht- und Tiefschlafphase
In der sogenannten Non-REM-Phase nimmt die Gehirnaktivität ab das Gehirn kommt langsam zur Ruhe und die Muskelspannung lässt nach. Nach etwa 40 Minuten erreicht die Gehirnaktivität einen Tiefpunkt. Die Non-REM-Phase dient in erster Linie der Muskelentspannung. In ihr findet auch der Leicht- und Tiefschlaf statt.
Phase 3 intensives Träumen
Charakteristisch für die REM-Phase sind die typischen ruckartigen Augenbewegungen. Bei Personen im REM-Schlaf lassen sie sich deutlich beobachten. Daher kommt auch der Name REM = Rapid Eye Movement (engl. für "schnelle Augenbewegung"). Jede REM-Phase dauert einige Minuten bis eine Stunde und kann sich vier- bis sechsmal pro Nacht wiederholen. Die Gehirnaktivität steigt in der REM-Phase deutlich an, um dann erneut in eine weitere Non-REM-Phase abzusinken. Schlafforscher gingen bisher davon aus, dass die REM-Phase gleichzusetzen sei mit dem Träumen. Neuere Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass wir in jeder Phase träumen, allerdings mit unterschiedlicher Intensität. In der REM-Phase erfolgt vor allem die sensorische Entspannung.
Lesen Sie heute in einer Woche Wissenswertes zum Thema Schlafhygiene . Vergangene Tipps dieser Themenserie finden Sie hier: Gesund schlafen .
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