Die Infektion mit einem HI-Virus (Humanes Immundefizienz-Virus) – abgekürzt HIV – ist heutzutage relativ gut behandelbar und gilt mittlerweile nicht mehr als lebens-bedrohend, sondern als chronische Erkrankung. Denn die HI-Viren verursachen eine ausgeprägte Schwächung des Immunsystems, wodurch die Betroffenen für andere schwerwiegende Infektionen anfällig werden. Unbehandelt führt die Infektion in der Regel zu der Erkrankung AIDS ("Acquired Immune Deficiency Syndrome").

Menschen, die an HIV erkrankt sind, haben bei entsprechender medizinischer Versorgung eine nahezu normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität. Dazu wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl von innovativen Medikamenten entwickelt. Diese verhindern die Vermehrung von HI-Viren im Körper und können so den Ausbruch der AIDS-Erkrankung vermeiden. Die Anwendung dieser Medikamente erfordert jedoch ein hohes Maß an Fachkenntnis. Denn sie können untereinander, aber auch mit anderen gebräuchlichen Arzneimitteln, unerwünschte Nebenwirkungen erzeugen oder sogar die Wirksamkeit abschwächen.

Mit unserem Kooperationspartner dagnä e.V. (Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e.V.) bieten wir unseren vollversicherten Kunden daher eine zweite unabhängige, ärztliche Beratung durch niedergelassene Spezialisten an.

Durch diese Experten können sich betroffene Kunden eine auf ihre Erkrankung abgestimmte Therapie empfehlen oder eine bereits begonnene Behandlung überprüfen lassen, d.h. eine zweite Facharzt-Meinung einholen. Von ganz besonderem Interesse sollte dieses Angebot für diejenigen sein, die neben einer Infektion mit einem HI-Virus auch eine chronische Leberentzündung durch das Hepatitis C-Virus (abgekürzt cHCV) haben.

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