Zahnschmerzen können jeden treffen. Manchmal ist eine aufwendige Zahnbehandlung dann unumgänglich. Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen.


Vor Beginn Ihrer Behandlung erstellt Ihr Zahnarzt einen HKP. Darin beschreibt Ihr Arzt die geplante Behandlung und listet die Kosten für die einzelnen Leistungen auf. Anhand des HKP prüfen wir, welche Leistungen wir Ihnen voraussichtlich zur Verfügung stellen.

Reichen Sie uns bitte vor jeder Behandlung einen HKP ein. Das ist zwar nicht bei jedem Tarif verpflichtend, dient aber Ihrer eigenen finanziellen Planungssicherheit. Nur so können wir Ihnen bereits vor Behandlungsbeginn mitteilen, welchen Betrag wir Ihnen voraussichtlich erstatten.

Sobald Ihnen ein HKP vorliegt, schicken Sie uns diesen, einschließlich aller Anlagen, bitte zu. Welche Anlagen wir benötigen hängt davon ab, ob Sie privat voll- oder zusatzversichert sind.

Eine Checkliste mit allen notwendigen Unterlagen finden Sie hier:

Nachdem wir alle Unterlagen erhalten und geprüft haben, schicken wir Ihnen ein Antwortschreiben. Darin erläutern wir Ihnen, welchen Betrag wir voraussichtlich erstatten, wie sich dieser Betrag zusammensetzt und wie hoch Ihr Eigenanteil ist.

Zahnärzte müssen Ihre Rechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) erstellen. Mit der Honorarvereinbarung können Arzt und Patient eine Vergütung vereinbaren, die von den Regelungen der Gebührenordnung abweicht. Bei einer Honorarvereinbarung kann es vorkommen, dass wir nicht die gesamten entstandenen Kosten übernehmen.

Wenn Sie eine Honorarvereinbarung treffen, müssen Sie dies vor Behandlungsbeginn tun. Für ihre Wirksamkeit muss sie außerdem folgende Punkte beinhalten:

  • Namen und Unterschriften der Vertragsparteien
  • Datum
  • Ziffer und Bezeichnung der Leistung, um die es geht
  • Steigerungssatz und Betrag, der vereinbart wird (ein Pauschalhonorar darf nicht vereinbart werden)
  • den Hinweis, dass eine Erstattung durch die Kostenträger möglicherweise nicht in vollem Umfang gewährleistet ist

Als gesetzlich Versicherter können Sie mit Ihrem Zahnarzt eine Mehrkostenvereinbarung für Zahnfüllungen und Zahnersatz treffen. Diese Vereinbarung wird notwendig, wenn Ihnen Kosten entstehen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. In der Mehrkostenvereinbarung verpflichten Sie sich, diese zusätzlichen Kosten zu übernehmen. Ob wir Ihnen die zusätzlichen Kosten erstatten, ist abhängig von Ihrem Tarif.

Erst ab einer bestimmten Rechnungshöhe. Wenn die Kosten für eine zahnärztliche Maßnahme voraussichtlich 2.500 Euro, bzw. 3.000 Euro (Tarife central.vario, central.vita, central.privat) übersteigen, reichen Sie uns bitte vor Beginn der Behandlung einen Kostenvoranschlag (sog. Heil- und Kostenplan) Ihres Zahnarztes bzw. Kieferorthopäden ein. Ihr Vorteil: Sie erhalten eine verbindliche Zusage darüber, in welcher Höhe Sie mit einer Erstattung rechnen können und wie hoch Ihr Eigenanteil ist.

Wichtig: Wird uns kein Heil- und Kostenplan vorgelegt, obwohl es zu dem gewählten Versicherungsschutz vereinbart ist, können sich hinsichtlich des Erstattungsumfanges Kürzungen ergeben. Einzelheiten sind den jeweiligen Tarifbedingungen geregelt.

Wenn Sie bei uns im Tarif central.vario versichert sind, haben Sie die Möglichkeit, die Kosten einer Zahnersatzmaßnahme um 10 Prozent zu senken.

Gehen Sie dafür einmal im Jahr zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung. Lassen Sie Ihren Besuch vom Zahnarzt auf Ihrem Zahnbonus-Formular bestätigen. Wenn Sie die Kontrolluntersuchung für drei Jahre in Folge nachweisen, bekommen Sie den Zahnbonus.
Bei der nächsten Behandlung reichen Sie das Zahnbonus-Formular gemeinsam mit der Rechnung ein. Beides können Sie auch mit der RechnungsApp abfotografieren.

Wir wollen, dass Sie eine gute zahnärztliche Versorgung zu einem angemessenen Preis erhalten. Häufig weichen Zahnarztrechnungen für die gleiche Behandlung stark voneinander ab. Zudem sind in der Zahnarztrechnung auch Laborkosten enthalten, die sich von Labor zu Labor unterscheiden.

Hohe Zahnarztrechnungen erhöhen Ihren Eigenanteil und lassen langfristig Ihren Beitrag steigen. Deshalb unterstützen wir die Initiative von Verbraucherschützern und empfehlen: Holen Sie sich eine zweite Meinung ein!

Zahnersatz wird verwendet, wenn Zähne aufgrund von Karies oder Unfällen etc. entfernt werden müssen. Er dient dazu, die Kaufunktion wiederherzustellen und mögliche Folgeschäden zu vermeiden (z.B. Zahnkippungen oder Knochenabbau). Außerdem ist er natürlich wichtig für die Ästhetik, wenn z.B. Frontzähne fehlen. Zum Zahnersatz zählen Kronen, Brücken, Prothesen und Implantate. Siehe auch Heil- und Kostenplan (HKP).

Zahnbehandlungen sind allgemeine zahnärztliche, prophylaktische, konservierende und chirurgische Leistungen des Zahnarztes. Weiterhin zählen Leistungen bei der Erkrankung der Mundschleimhaut und des Parodontiums (Zahnhalteapparat) dazu. Beispiele für Maßnahmen, die unter Zahnbehandlung fallen: Plastische Füllungen wie z.B. Kunststoff-Füllungen, Zahnreinigung.

In einigen Tarifen sind die Leistungen für Zahnersatz, Zahnkronen, Inlays und Kieferorthopädie in den ersten Jahren begrenzt. Man spricht hier von der so genannten Zahnstaffel. Die genauen Regelungen sind in den Tarifen beschrieben.

Zahnbehandlungen dienen der Wiederherstellung der Zahngesundheit, beispielsweise durch Wurzelbehandlungen oder Behandlungen gegen Karies. Hierbei wird die Funktionsfähigkeit von vorhandenen Zähnen durch eine Behandlung wiederhergestellt.

Als Zahnersatz bezeichnet man alle Maßnahmen, die die Funktionsfähigkeit eines Gebisses erhalten oder wiederherstellen, indem fehlende Zähne oder Zahnteile ersetzt werden. Ein Zahnersatz kann beispielsweise durch einen Unfall notwendig werden. Der Zahnverlust kann aber auch andere Ursachen haben.

Füllungen werden genutzt, um kleinere Löcher am Zahn „aufzufüllen“. Das plastische Füllmaterial wird direkt in den Zahn gegeben und härtet dort aus. Die Behandlung erfolgt innerhalb einer Sitzung.

Ein Inlay ist auch eine Füllung, die jedoch in einem Zahnlabor hergestellt wird. Der Zahnarzt erstellt einen Abdruck des Zahnes. Mit diesem Abdruck wird im Labor ein passgenaues Werkstück hergestellt, das Ihr Zahnarzt Ihnen später einsetzt. Für die gesamte Behandlung sind mehrere Behandlungstermine notwendig.

Die Verblendung ist Teil einer Krone und bezeichnet die Beschichtung des Kronengerüsts in der eigenen Zahnfarbe. Ob wir die Kosten für eine Verblendung erstatten, ist abhängig von Ihrem Tarif.

Die PZR umfasst einige Maßnahmen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, Erkrankungen wie Karies und Parodontitis vorzubeugen. Zuerst wird eine „Bestandsaufnahme“ gemacht. Wo sind harte oder weiche Beläge vorhanden? Wo sind Zahnfleischtaschen entzündet? Danach werden die Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen mit speziellen Instrumenten entfernt. Anschließend werden die Zahnoberflächen poliert und fluoridiert.

Die Kieferorthopädie ist ein Spezialgebiet der Zahnmedizin. Sie beschäftigt sich mit Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne. Diese Fehlstellungen werden meistens mit einer Zahnspange behandelt. Eine kieferorthopädische Therapie dauert in der Regel zwischen sechs Monaten und vier Jahren.

Wenn Sie Fragen haben, die wir Ihnen hier nicht beantworten konnten, helfen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0221 1636-2960 oder per E-Mail unter service@central.de gerne weiter.